Jeden Frühling stellt sich die Frage erneut: Wie schützt du deine Katze vor Zecken, Flöhen und Mücken, ohne ihr zu schaden? Die Antwort ist klar für alle, die die Physiologie der Katze kennen: die Katze darf nicht mit denselben Produkten behandelt werden wie der Hund. Ihrer Leber fehlen bestimmte Entgiftungsenzyme, weshalb sie viele Moleküle in klassischen Antiparasitika nicht verstoffwechseln kann — insbesondere ätherische Öle und Permethrin. Was für einen Hund wirksam und unbedenklich ist, kann für eine Katze direkt giftig sein, selbst in geringer Konzentration.
Katzenhalterinnen und -halter, die einen natürlichen Schutz für ihre Katze suchen, landen oft in einer Sackgasse: Die "natürlichen" Sprays auf dem Markt enthalten häufig ätherische Öle von Geranie, Zitronengras, Tea-Tree oder Lavandin — alle potenziell gefährlich für Katzen. Deshalb wurde Vasko, der Antiparasiten-Spray von CalinCanin eigens für Katzen, ausschliesslich auf Basis von Hydrolaten, Apfelessig, Aloe Vera und Neemöl formuliert — natürliche abweisende Wirkstoffe ohne die für Katzen problematischen Phenole und Terpene.
Wie funktionieren äussere Parasiten bei der Katze?
Die Flöhe sind der am weitesten verbreitete Parasit bei der Katze. Sie leben nicht dauerhaft auf dem Tier — nur 5% der Flöhe befinden sich auf der Katze, die restlichen 95% besiedeln die Umgebung (Schlafplatz, Teppiche, Vorleger, Sofas). Ein Weibchen legt bis zu 50 Eier pro Tag. Bei empfindlichen Katzen kann bereits ein einziger Stich eine DAPP (allergische Dermatitis durch Flohstiche) auslösen — eine intensive allergische Reaktion mit frenetischem Kratzen, miliaren Krusten und Haarausfall, besonders sichtbar an den Flanken und an der Schwanzwurzel. Zecken warten in hohem Gras, Gebüsch und Waldgebieten auf ihre Wirte. Bei freilaufenden Katzen erstreckt sich die Risikoperiode von März bis November mit zwei Spitzen: Frühling und Frühherbst. Mücken können bei der Katze bestimmte Krankheitserreger übertragen. Milben in den Ohren verursachen ihrerseits eine häufige und sehr unangenehme Otakariose — leicht erkennbar an schwarzen Rückständen im Gehörgang.
Natürlicher Präventionsansatz: die richtigen Gesten im Alltag
- Vor jedem Ausgang: Vasko leicht auf das Fell auftragen (Rücken, Flanken), dann mit der Hand verteilen. Kopf, Schleimhäute und Augen aussparen.
- Das EM-Keramik-Halsband: auf einem Sicherheitsgummi für die Katze montiert (öffnet sich bei Verhaken), kann es durchgehend getragen werden für einen abweisenden Grundeffekt und alle 2 bis 3 Wochen nachgeladen werden.
- Die Kontrolle bei der Rückkehr: mit den Händen durchs Fell fahren, die Lieblingsstellen der Zecken prüfen — hinter den Ohren, unter den Achseln, in der Leiste, am Hals.
- Die Umgebung behandeln: den Schlafplatz regelmässig bei 60°C waschen, Teppiche und Sofas saugen — unerlässlich, um den Lebenszyklus der Flöhe zu unterbrechen.
- Niemals ein Hundeprodukt bei einer Katze verwenden: selbst "natürliche Abwehrmittel" mit ätherischen Ölen können Zittern, übermässigen Speichelfluss, Ataxie oder akutes Leberversagen auslösen.
Der natürliche Antiparasitenschutz der Katze beruht auf der kombinierten Prävention : angepasster Spray vor den Ausgängen, abweisendes Halsband durchgehend und regelmässige Kontrolle. Kein einzelnes Produkt garantiert einen 100%igen Schutz — aber dieser dreifache Ansatz reduziert das Befallsrisiko deutlich und respektiert zugleich die empfindliche Gesundheit deiner Katze.